Gratis bloggen bei
myblog.de

Name: Elena Atamonova
Spieler: Nara
Alter: 22
Herkunft: Prag
Aussehen: braune Haare, braune Augen, 1.67m groß, sportliche Figur
Clan: Mekhet
Bund: Zirkel der Mutter


Mein Name ist Elena Atamonova. Ich bin 22 Jahre alt und komme aus Prag. Meine Eltern und ich lebten in einem Armenviertel und besaßen nur sehr wenig.
Ich besuchte dreimal die Woche eine Frau, die mir beibrachte, einzelne Wörter zu lesen und zu schreiben. Wenn ich nicht zu dieser Frau musste, dann hatte ich zu arbeiten.
Meine Mutter war Malerin und Zeichnerin an der Karlsbrücke. Ich musste ihr helfen, Kundschaft einzutreiben. Nur selten konnte ich mit meinen Freunden spielen.

In den 80ern gab es viele Banden in unserem Viertel. Mein Vater war oft mehrere Wochen weg und ließ mich und meine Mutter allein. Irgendwann blieb mein Vater ganz weg.

Eines Nachts, ich war gerade 8 Jahre alt geworden, kamen einige Männer zu uns nach Hause. Meine Mutter befahl mir, in meinem Zimmer zu bleiben und keinen Laut von mir zu geben. Einige Zeit lang hörte ich nichts. Doch plötzlich hörte ich Schreie und dumpfe Schläge. Einer der Männer fing an zu lachen und ich hörte meine Mutter flehen. Dann wurde alles still.
Als ich mich endlich getraute, aus meinem Zimmer zu gehen sah ich Scherben auf dem Boden. Der Küchentsch war umgekippt und die Stühle waren kaputtgeschlagen worden. Ich rief nach meiner Mutter aber ich bekam keine Antwort. Da bemerkte ich eine rote Flüssigkeit auf dem Boden. Ich folgte der Spur hinter den Küchentisch und hätte am liebsten geschrieen. Meine Mutter lag da. Leblos und blaß. Wie lange ich neben meiner Mutter saß, und mir wünschte, sie würde wiederkommen, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich nur noch daran erinnern, das man mich abholte und in ein Haus mit vielen Kindern brachte. Doch da blieb ich nicht lange. Ich lief weg.
Als ich 10 Jahre alt war, lernte ich Hannah kennen. Sie kam auch aus Prag und verdiente sich ihr Geld auf eine Weise, wie ich sie schon öfter gesehen hatte.
Hannah war Kopfgeldjägerin.
Sie nahm mich auf und brachte mir Lesen und Schreiben der englischen Sprache bei. Wir reisten durch Europa und ich sah und lernte viele neue Dinge. Doch immer wenn Hannah einen neuen Auftrag übernahm, brachte sie mich zu einem Mann, der auf mich aufpasste.

Als es wieder einmal so weit war, hatte der Mann, der sonst auf mich aufpasste, keine Zeit. Also brachte sie mich zu einem anderen. Ich war 13 Jahre alt, als etwas passierte, was ich mein Lebenlang nicht vergessen werde. Der Mann, dem Hannah vertraute, gab mir etwas, wo von ich schläfrig wurde und schleppte mich in ein dunkles Zimmer.
Als das Mittel nachließ erkannte ich im schummrigen Licht des Zimmers einige Männer. Sie lachten und berührten mich an Stellen, die unsittlich waren.
Dann traf es mich wie ein Blitz. Ich kannte das Lachen. Es war das selbe Lachen wie in der Nacht, als meine Mutter starb.
Dann weiß ich nur noch, das sie mich festhielten und widerliche Dinge mit mir machten.

Als Hannah davon erfuhr, machte sie kurzen Prozess mit diesen Männern. Und auch mit dem Mann, der auf mich aufpassen sollte.

Von da an begann ich, Männer zu hassen und mich niemals mit ihnen einzulassen.
Ich beschloß, bei Hannah zu bleiben und in ihre Fußstapfen zu treten. Ich wollte Kopfgeldjägerin werden.
Zuerst war Hannah dagegen. Doch irgendwann konnte sie meiner Bettelei nicht mehr standhalten und gab nach.
Sie lehrte mich den Umgang mit Waffen, führte mich mit 17 in ihre Szene ein und nahm mich mit zu ihren Aufträgen.
Einer von ihnen führte uns nach Amerika.

Als ich eines Morgens aufwachte, fand ich einen Brief von Hannah.
In dem stand, das sie mich verlassen musste, weil sie in eine Sache geraten war, in die sie mich nicht hineinziehen wollte.
Ich war in einer fremden Stadt und war allein.
Also begann ich, mein Leben neu zu organisieren. Ich suchte mir einen Auftraggeber und machte meine Arbeit gut.
Nachdem ich zwei Jahre lang alles aufgebaut hatte, bekam ich eine Nachricht von einem mir unbekannten Mann. Er wollte mich treffen. Zuerst war ich skeptisch, da meine Erfahrungen mit Männern nicht gerade sehr toll waren.
Aber ich sagte zu.
Er hieß Sam und ebenfalls Kopfgeldjäger. Er hatte von mir gehört und war neugierig geworden. Neben ihm waren noch zwei andere junge Männer dabei. John und Mike. Sie wollten gemeinsame Sache machen und baten mich, sich ihnen anzuschließen.
Ich war mir nicht sicher, ob ich das wirklich wollte. Seit der Zeit mit Hannah hatte ich mit niemandem mehr zusammengearbeitet. Aber ich stimmte zu.
Sam, John und Mike akzeptierten meinen Abstand ihnen gegenüber und tolerierten meine kalte Art gegenüber Männern.
Es lief alles gut, bis zu dem Tag, an dem sich alles ändern sollte...